Wanderer (89) stürzt mehrere Meter vom Grat – Tage später stirbt er im Spital

(Lenk im Simmental BE). Am Samstagnachmittag ist an der Lenk im Simmental ein Mann auf einer Wanderung verunglückt.

Er wurde mit der Rega in ein Spital geflogen, wo er in der Nacht auf Donnerstag seinen Verletzungen erlag. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen sind im Gang.

Polizei.news | Kanton Bern | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ereignis: Tödlicher Bergwanderunfall.
  • Unfallort: Bergwanderweg im Bereich Leiterli an der Lenk im Simmental.
  • Unfalldatum: Samstag, 31. Oktober 2026.
  • Alarmierung: Kurz nach 14.30 Uhr.
  • Verunfallter: 89-jähriger Schweizer.
  • Wohnkanton: Waadt.
  • Wanderung: Der Mann war allein unterwegs.
  • Unfallhergang: Der Wanderer stürzte mehrere Meter vom Grat in die Tiefe.
  • Unfallursache: Noch ungeklärt.
  • Erste Hilfe: Drittpersonen betreuten den Verunfallten bis zum Eintreffen der Rega.
  • Rettung: Transport mit der Rega in ein Spital.
  • Todeszeitpunkt: In der Nacht auf Donnerstag, 5. November 2026.
  • Polizeieinsatz: Mehrere Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern.
  • Ermittlungen: Kantonspolizei Bern unter Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland.
  • Vorläufige Einschätzung: Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.

Am Samstag, 31.Oktober 2026, kurz nach 14.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach an der Lenk im Simmental ein Wanderer abgestürzt sei.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der Mann allein auf einem Bergwanderweg im Bereich Leiterli unterwegs. Aus noch zu klärenden Gründen stürzte er mehrere Meter vom Grat in die Tiefe hinab.

Bis zum Eintreffen der Rega wurde der Mann von Drittpersonen erstbetreut. Beim Verunfallten handelt es sich um einen 89-jährigen Schweizer aus dem Kanton Waadt.

Im Einsatz standen diverse Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern und ein Team der Rega.

Unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland hat die Kantonspolizei Bern Ermittlungen zum Hergang aufgenommen. Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.

 

Quelle: Kantonspolizei Bern / Regionale Staatsanwaltschaft Oberland
Bildquelle: Kantonspolizei Bern


Polizei.news informiert | Sicherheit beim Bergwandern

Bergwandern: 7 Tipps für mehr Sicherheit

  1. Wegmarkierungen verstehen: Gelb = Wanderweg, Weiss-Rot-Weiss = Bergwanderweg, Weiss-Blau-Weiss = Alpinwanderweg. Mit jeder Kategorie steigen die Anforderungen.
  2. Wetter prüfen: Regen, Nebel und Eis machen schmale Wege gefährlich. Bei unsicheren Bedingungen Tour verschieben.
  3. Abstand zum Abgrund: Auf Graten besonders aufmerksam gehen. Für Fotos nur an sicheren Stellen anhalten.
  4. Gute Schuhe tragen: Griffige Sohlen und stabiler Halt schützen vor Ausrutschern.
  5. Nie ohne Tourenplan: Route und geplante Rückkehrzeit einer Vertrauensperson mitteilen, besonders bei Solotouren.
  6. Rechtzeitig umkehren: Müdigkeit, Schwindel oder unsicherer Tritt sind Warnzeichen. Nicht bis zur Erschöpfung weitergehen.
  7. Notruf kennen: Rega 1414, allgemeiner Notruf 112. Standortkoordinaten bereithalten und Helfende nicht selbst in Gefahr bringen.

Gut zu wissen: Auch markierte Bergwanderwege können ungesicherte Absturzstellen aufweisen. Eine Markierung bedeutet nicht, dass der Weg gefahrlos ist.

Praktischer Tipp: Vor dem Start fünf Dinge prüfen: Route, Wetter, Tageslicht, Ausrüstung und eigene Tagesform.

Weitere Informationen: Polizeinews Prävention und Rega-News.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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